Seien Sie dabei bei einem tiefgründigen und nachdenklichen Gespräch über kulturelle Sensibilität, historische Aufarbeitung und die Menschlichkeit derer, deren Geschichten die moderne Medizin geprägt haben. Im Mittelpunkt dieser Veranstaltung stehen die Lebensgeschichten von Anarcha, Betsey und Lucy, versklavten schwarzen Frauen, deren Körper im 19. Jahrhundert von J. Marion Sims für gynäkologische Experimente missbraucht wurden.
Professor Alford rückt mithilfe von Erzählungen, juristischen Erkenntnissen und bioethischen Überlegungen die historische Darstellung in den Mittelpunkt, indem sie die Menschlichkeit der Frauen und nicht das Vermächtnis der Ärzte in den Vordergrund stellt. Die Teilnehmenden werden darüber reflektieren, wie Geschichte, Herkunft, Geschlecht und Macht die Gesundheitsversorgung und die berufliche Praxis bis heute prägen.