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By Elizabeth Dwyer Sandlin und Allan Stone

Was ist los: Sommer-Insekten überleben

Insektenstiche und -bisse sind ein weit verbreitetes Problem, insbesondere in den wärmeren Monaten, wenn viele Aktivitäten im Freien stattfinden. Viele denken dabei in erster Linie an Mückenstiche, aber andere Insekten und Spinnentiere können aufgrund ihrer Fähigkeit zu stechen oder Gift zu injizieren ernstere Gesundheitsrisiken darstellen. David Gummin, MD, medizinischer Direktor des New Mexico Poison & Drug Information Center und Professor für Notfallmedizin an der University of New Mexico School of Medicine, gibt wertvolle Informationen über die Risiken und Reaktionen im Zusammenhang mit Insektenstichen und -bissen. 

„Wir denken viel über Insektenstiche nach, aber viele der wirklich besorgniserregenden Insekten da draußen beißen nicht nur, sondern stechen oft auch.“
- David Gummin, MD, Medizinischer Direktor, New Mexico Poison & Drug Information Center

„Wir denken viel über Insektenstiche nach, aber viele der wirklich besorgniserregenden Insekten da draußen beißen nicht nur, sondern stechen oft auch“, betont Gummin.  Diese Unterscheidung ist wichtig, da bei Stichen häufig Gift injiziert wird, das im Vergleich zu ungiftigen Bissen zu schwereren Reaktionen führen kann. 

Insektenarten und ihre Reaktionen 
Verschiedene Insekten und Spinnentiere können auf unterschiedliche Weise Schaden anrichten.

„Spinnen verströmen Gift, wenn sie beißen, und Skorpione stechen, während Feuerameisen sowohl beißen als auch stechen können. Wenn sie stechen, injizieren sie der Person, die sie stechen, eine Art Gift“, erklärt Gummin.  

Das Vorhandensein von Gift kann heftigere Reaktionen auslösen, darunter Schmerzen, Schwellungen und in einigen Fällen systemische Symptome. 

Allergische Reaktionen auf Bisse und Stiche können besonders gefährlich sein. „Wenn Sie eine allergische Reaktion auf ein Insekt oder eine Spinne haben … kann das lebensbedrohlich sein. Wenn Sie also wissen, dass Sie diese Allergie haben, müssen Sie darauf vorbereitet sein“, rät Gummin. Wenn Sie unter schweren Allergien leiden, kann das Mitführen eines Adrenalin-Autoinjektors lebensrettend sein. 

Anzeichen einer Infektion und wann Sie Hilfe suchen sollten 
„Die andere, vielleicht größte Komplikation, die durch Bisse oder Stiche entstehen kann, ist eine Infektion“, bemerkt Gummin. „Das passiert normalerweise mehr als 24 Stunden nach einem Biss oder Stich. Es ist wichtig, die Stelle des Bisses oder Stichs auf Anzeichen einer Infektion zu überwachen, die sich entwickeln können, nachdem die erste Reaktion abgeklungen ist.“ 

Achten Sie vor allem auf eine zunehmende Rötung, Schwellung und Erwärmung um die betroffene Stelle herum sowie auf rote Streifen, die sich von der betroffenen Stelle ausbreiten, oder auf Fieber.

„Wenn es anfängt, sehr rot und entzündet zu werden, wenn es aussieht, als ob sich ein roter Bereich von der Bissstelle weg an Ihrer Extremität nach oben ausbreitet, oder wenn es dazu neigt, sich über Ihre Haut auszubreiten, oder wenn Sie Fieber bekommen – das sind Anzeichen dafür, dass Sie eine schlimme Reaktion oder eine Infektion bekommen könnten“, sagt Gummin. 

Prävalenz und Management 
Glücklicherweise sind ernsthafte Infektionen durch Insektenstiche oder -bisse selten.

„Bei den meisten Insektenstichen oder -bissen kommt es sehr selten vor, dass die Betroffenen nie ins Krankenhaus gehen oder sich untersuchen lassen, da alle Symptome innerhalb von 6 bis 12 Stunden abklingen“, erklärt Gummin. Bei den meisten Menschen treten leichte Symptome auf, die von selbst abklingen, aber es ist trotzdem wichtig zu wissen, wann man einen Arzt aufsuchen sollte. 

Für diejenigen, die sich nicht sicher sind, wie sie mit einem Biss oder Stich umgehen sollen, stehen Ressourcen zur Verfügung. „Unser Giftzentrum in New Mexico ist sehr gut darin, Menschen durch das zu führen, worauf sie achten sollten, wenn sie vergiftet oder anderweitig gebissen wurden. Wenn Sie also nicht wissen, was Sie tun sollen, ist ein Anruf kostenlos. Wählen Sie einfach 1-800-222-1222 und wenden Sie sich an die Spezialisten des New Mexico Poison Center“, empfiehlt Gummin. 

Vorsichtsmaßnahmen 
Es ist immer besser, Insektenstichen und -bissen vorzubeugen, als sich um deren Folgen zu kümmern. Hier sind einige Tipps, um Ihr Risiko zu verringern: 

  • Verwenden Sie Insektenschutzmittel: Produkte mit DEET, Picaridin oder Zitroneneukalyptusöl können wirksam sein.
  • Tragen Sie Schutzkleidung: Lange Ärmel, Hosen und Socken können Ihre Haut vor Bissen und Stichen schützen.
  • Vermeiden Sie bekannte Lebensräume: Seien Sie in Bereichen vorsichtig, in denen häufig Insekten wie Bienen, Wespen und Spinnen vorkommen.
  • Halten Sie Außenbereiche sauber: Durch die Reduzierung von stehendem Wasser und das Abdecken von Lebensmitteln können Sie die Anziehungskraft auf Insekten minimieren.

Das Verständnis der Unterschiede zwischen Bissen und Stichen, das Erkennen der Symptome schwerer Reaktionen und das Wissen, wann man Hilfe suchen muss, sind wichtige Schritte im Umgang mit diesen häufigen, aber potenziell schwerwiegenden Vorfällen. Mit fachkundiger Beratung und vorbeugenden Maßnahmen können Sie Outdoor-Aktivitäten mit mehr Seelenfrieden genießen. 

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