Forschungsausbildungskomponente am NM ADRC
Die Forschungsausbildungskomponente (REC) entwickelt, erweitert und evaluiert Forschungsausbildungsprogramme, um den Bedarf an biomedizinischem, verhaltenswissenschaftlichem und klinischem Fachpersonal im Bereich Alzheimer und verwandter Demenzerkrankungen (ADRD) zu decken. Die REC konzentriert sich darauf, das Verständnis der vaskulären und entzündlichen Beiträge zu Alzheimer und zerebrovaskulären Erkrankungen zu vertiefen und engagiert sich dabei besonders für historisch unterrepräsentierte Bevölkerungsgruppen in ganz New Mexico. Durch die enge Zusammenarbeit mit allen ADRC-Zentren in New Mexico bereitet die REC Nachwuchsforscher darauf vor, innovative, translationale Forschung zu konzipieren und durchzuführen, die den Bedürfnissen verschiedener Patienten und ihrer Angehörigen gerecht wird.
Als einzige Forschungsuniversität in New Mexico und anerkannte Hochschule für Minderheiten ist die University of New Mexico in einer einzigartigen Position, eine inklusive und kultursensible Forschungsausbildung zu gestalten. Viele Studierende stammen aus ländlichen und benachteiligten Gebieten, was die Fähigkeit des REC stärkt, eine vielfältige und repräsentative Forschungsmannschaft aufzubauen. Das REC nutzt diese Stärken, um Bildungs- und Ausbildungsmaßnahmen anzubieten und zu evaluieren, die Nachwuchswissenschaftler, Kliniker und Wissenschaftler aller Disziplinen unterstützen.
Das langfristige Ziel der Forschungsausbildungskomponente ist der Aufbau eines starken Nachwuchses zukünftiger Führungskräfte in der ADRD-Forschung, die in der Lage sind, bahnbrechende Entdeckungen voranzutreiben, Präventions- und Behandlungsstrategien zu verbessern und gesundheitliche Ungleichheiten abzubauen. Durch die Integration kultursensibler Prinzipien in eine fundierte wissenschaftliche Ausbildung erweitert die Forschungsausbildungskomponente die Reichweite und Wirkung der ADRD-Forschung in ganz New Mexico, der Rocky-Mountain-Region und darüber hinaus.
Ziel 1: Individuelle, betreute Schulungen für zwei bis fünf Doktoranden, Postdoktoranden und Nachwuchswissenschaftler pro Zyklus des Programms „New Mexico Leading Excellence in Alzheimer's Disease Education and Research“ (NM-LEADER) anbieten.
Dieses Programm stärkt die Kompetenzen, die für die Durchführung und Leitung eigenständiger, teambasierter Forschung in den Bereichen Grundlagenforschung, translationale und klinische Forschung erforderlich sind. Die Teilnehmenden werden anhand ihres Potenzials ausgewählt, einen bedeutenden Beitrag zum Fachgebiet zu leisten, und arbeiten eng mit erfahrenen Mentorinnen und Mentoren zusammen, um individuelle Ausbildungspläne zu entwickeln, die auf ihre Karriereziele abgestimmt sind.
Ziel 2: Den Zugang zur Alzheimer-Forschung und Forschung zu verwandten Demenzerkrankungen erweitern, indem ein vielfältiges und dynamisches Ausbildungsprogramm aufgebaut wird.
Die Outreach-Aktivitäten erreichen Lernende auf verschiedenen Ebenen, darunter Schülerinnen und Schüler der Oberstufe, angehende Gesundheitsfachkräfte, Studierende der Medizin und Doktoranden sowie Nachwuchswissenschaftler. Die Bildungsangebote verbinden Grundlagenwissen mit praktischer Forschungserfahrung und umfassen Vorlesungen, Webinare, akademische Kurse, ein jährliches Symposium, die Teilnahme an regionalen und nationalen Tagungen, Kurzzeitfortbildungen, Programme zur Karriereentwicklung und ein spezialisiertes Forschungsprogramm im Bereich Demenz.
Ziel 3: Stärkung der Forschungskräfte durch die Vorbereitung von Forschern auf die Betreuung von Nachwuchswissenschaftlern aus unterrepräsentierten Bevölkerungsgruppen und die Durchführung ethischer, kulturell sensibler Forschung mit Patienten und Pflegepersonen unterschiedlicher Herkunft.
Die Schulung legt besonderen Wert auf die Einbindung ländlicher, hispanischer/lateinamerikanischer und indigener Gemeinschaften und umfasst Themen wie das Altern in unterrepräsentierten Bevölkerungsgruppen, kultursensible Forschungsmethoden, Rekrutierung und Bindung von Studienteilnehmern sowie effektive interkulturelle Kommunikation. Die Beratung durch den externen Beirat gewährleistet darüber hinaus wissenschaftliche Strenge, kulturelle Relevanz und kontinuierliche Programmqualität.