Klinisches Zentrum am NM ADRC
Die klinische Kerngruppe unterstützt die Mission des Alzheimer-Forschungszentrums in New Mexico durch den Aufbau und die Betreuung einer langfristigen, gemeindebasierten Kohorte zur Förderung der Demenzforschung. Die Kerngruppe konzentriert sich auf das Verständnis früher Krankheitsmechanismen bei Alzheimer und vaskulärer kognitiver Beeinträchtigung sowie Demenz und auf die Entwicklung und Validierung von bildgebenden und flüssigkeitsbasierten Biomarkern in verschiedenen Bevölkerungsgruppen. Als neu gegründetes Zentrum werden bei der Rekrutierung vorrangig Personen mit frühen Biomarker-Hinweisen auf Alzheimer, Personen mit hohem Risiko für vaskuläre kognitive Beeinträchtigung und kognitiv gesunde Freiwillige eingeschlossen. Alle werden über einen längeren Zeitraum beobachtet, um den Krankheitsverlauf besser zu verstehen.
Um gerechte und inklusive Forschung zu fördern, rekrutiert das klinische Kernteam amerikanische Ureinwohner, Hispanics/Latinos und nicht-hispanische Weiße zu gleichen Teilen. Diese ausgewogene Kohorte ermöglicht Studien zu frühen Entzündungsreaktionen, neurovaskulären Funktionsstörungen und Demenzunterschieden in verschiedenen Bevölkerungsgruppen. Die Untersuchungen berücksichtigen auch soziokulturelle Faktoren wie Zweisprachigkeit, Bildungsqualität, Gesundheitskompetenz und Zugang zur Gesundheitsversorgung, die kognitive Tests beeinflussen und Risiko und Resilienz prägen, insbesondere in amerikanischen Ureinwohner- und Hispanic/Latinos-Gemeinschaften.
Das klinische Kernteam wird kultursensible Ansätze für die Kommunikation mit den Studienteilnehmern und die Rückmeldung der Ergebnisse entwickeln. Durch die Berücksichtigung der Präferenzen der Teilnehmer und die Bewertung von Kommunikationsstrategien wird das Kernteam Feedbackprozesse schaffen, die respektvoll, verständlich und für unterschiedliche Bildungsniveaus zugänglich sind und so die langfristige Hirngesundheit und die kontinuierliche Studienteilnahme fördern.
In enger Zusammenarbeit mit den Bereichen Bildgebung und Biomarkerforschung unterstützt das klinische Zentrum multimodale Bildgebung, die Sammlung von Bioproben und umfassende klinische Untersuchungen. Gemeinsam mit der Forschungsausbildungskomponente trägt das Zentrum zur Ausbildung der nächsten Generation von Forschern im Bereich Alzheimer und verwandter Demenzerkrankungen bei, wobei ein besonderer Fokus auf der Förderung von Personen aus historisch benachteiligten Bevölkerungsgruppen liegt. Ziel dieser gemeinsamen Bemühungen ist es, gesundheitliche Ungleichheiten abzubauen, die Resilienz der Gemeinschaften zu stärken und ein gesundes Altern in den vielfältigen Gemeinschaften New Mexicos zu fördern.
Ziel 1: Rekrutierung und Bindung einer vielfältigen, gemeinschaftsbasierten Kohorte über das gesamte Spektrum der Alzheimer-Krankheit (AD) und der vaskulären kognitiven Beeinträchtigung und Demenz (VCID) hinweg, zusammen mit altersentsprechenden gesunden Kontrollpersonen.
In enger Zusammenarbeit mit dem Outreach-, Rekrutierungs- und Engagement-Team (ORE) werden wir vorrangig Personen mit frühen Biomarker-Hinweisen auf Alzheimer oder einem erhöhten Risiko für vaskuläre kognitive Beeinträchtigungen (VCID) in die Studie aufnehmen. Um eine ausgewogene Repräsentation zu gewährleisten, werden wir amerikanische Ureinwohner (AI), hispanische/lateinamerikanische (H/L) und nicht-hispanische weiße Teilnehmende zu gleichen Teilen rekrutieren. Die Teilnehmenden werden alle erforderlichen NACC UDS-4-Tests sowie zentrumsspezifische Tests absolvieren.
Ziel 2: Austausch klinischer Daten, Bioproben, Bildgebung und Fachwissen zur Förderung lokaler und nationaler Forschungsbemühungen.
In Zusammenarbeit mit den Forschungsgruppen für Neuropathologie, Bildgebung und Flüssigkeitsbiomarker werden wir Studien zu präklinischer Alzheimer-Krankheit und Gefäßschädigung unterstützen, indem wir MRT- und blutbasierte Biomarker in Populationen mit Alzheimer-Krankheit und Hypertonie/Lymphom validieren. Wir werden außerdem frühe Entzündungsprozesse und neurovaskuläre Funktionsstörungen anhand von Human- und Tiermodellen untersuchen und Biomarker des MarkVCID-Konsortiums anwenden, um zerebrovaskuläre Schädigungen und Störungen der Blut-Hirn-Schranke besser zu verstehen.
Ziel 3: Einbeziehung soziokultureller Faktoren, die sich auf kognitive Tests und die Gehirngesundheit auswirken, wie etwa Zweisprachigkeit, Bildungsqualität, Gesundheitskompetenz und Zugang zur Gesundheitsversorgung.
Diese Maßnahmen werden dazu beitragen, Risiko- und Resilienzfaktoren, insbesondere innerhalb der AI- und H/L-Gemeinschaften in New Mexico, zu verdeutlichen.
Ziel 4: Verbesserung der Art und Weise, wie Forschungsergebnisse mit den Teilnehmern geteilt werden, durch kulturell sensible Kommunikation, Erfassung des Interesses am Erhalt von Ergebnissen und Bewertung der Wirksamkeit von Feedback.
Diese Arbeit soll dazu beitragen, bewährte Verfahren für eine klare und aussagekräftige Kommunikation zu identifizieren, die die langfristige Hirngesundheit über ein breites Spektrum an Gesundheitskompetenzniveaus hinweg unterstützt.
Ziel 5: Unterstützung von Schulungen und Mentoring für verschiedene Forscher und Kliniker im Bereich der Alzheimer-bedingten Demenzen (ADRD) in Zusammenarbeit mit der Forschungsausbildungskomponente (REC).
Der klinische Kernbereich bietet praktische Forschungsausbildung, Zugang zu klinischen Daten, Mentoring bei der Entwicklung von Forschungsfragen sowie Möglichkeiten zur Beurteilung und Diagnose, um die Initiative „New Mexico LEADING Excellence in ADRD Education and Research“ (NM-LEADER) zu unterstützen.