Biografie

Barkley-Levenson erhielt einen BA in Neurowissenschaften (2009) vom Pomona College. Sie promovierte 2015 an der Oregon Health & Science University in Verhaltensneurowissenschaften mit Schwerpunkt Verhaltensgenetik. Anschließend absolvierte sie ein Postdoc-Stipendium in psychiatrischer Genetik an der University of California San Diego.

Persönliche Äußerung

Meine Forschung konzentriert sich auf das Verständnis der genetischen Grundlagen von Alkoholkonsumstörungen und verwandten Substanzkonsums und psychiatrischen Störungen. Ich verwende eine Kombination aus Verhaltenspharmakologie, Genetik und neurowissenschaftlichen Techniken, um zu untersuchen, wie spezifische genetische Faktoren ein erhöhtes Risiko für diese Erkrankungen verleihen. Aktuelle Projekte im Labor verwenden transgene Mausmodelle, um neuartige Treffer aus humangenomweiten Assoziationsstudien zu problematischem Alkoholkonsum zu validieren und weiterzuverfolgen. Das ultimative Ziel dieser Forschung ist es, diese genetischen Erkenntnisse zu nutzen, um neue therapeutische Angriffspunkte für Alkoholkonsumstörungen zu identifizieren.

Fachgebiete

Verhaltensgenetik
Verhaltenspharmakologie
Substanzgebrauchsstörungen

Ausbildung

PhD, Oregon Health & Science University, 2015 (Verhaltensneurologie)
BA, Pomona College, 2009 (Neurowissenschaften)

Forschung und Stipendium

Barkley-Levenson AM, Lee A & Palmer AA. (2021)Genetische und pharmakologische Manipulationen von Glyoxalase 1 vermitteln die Anfälligkeit für Anfälle bei Ethanolentzug bei Mäusen. Brain Sciences 11(1): 127. doi: 10.3390/brainsci11010127.

Barkley-Levenson AM, Der-Avakian A & Palmer AA. (2020) Bewertung der Motivationswirkung von Ethanol bei Mäusen unter Verwendung eines diskreten intrakraniellen Selbststimulationsverfahrens mit Stromintensität. Drogen- und Alkoholabhängigkeit 207: 107806. doi: 10.1016/j.drugalcdep.2019.107806.

Barkley-Levenson AM, Ryabinin AE & Crabbe JC. (2016) Die Reaktion von Neuropeptid Y auf Alkohol ist im Nucleus Accumbens von Mäusen verändert, die selektiv zum Trinken bis zur Vergiftung gezüchtet wurden. Verhaltenshirnforschung 302: 160-170.

Barkley-Levenson AM & Crabbe JC (2015). Unterschiedliche Ethanol-Trinkmikrostrukturen in zwei replizierten Mauslinien, die zum Trinken bis zur Vergiftung ausgewählt wurden. Genes Brain Behavior 14(5): 398-410.

Barkley-Levenson AM, Cunningham CL, Smitasin PJ & Crabbe JC. (2015). Belohnende und aversive Wirkungen von Ethanol bei High Drinking in the Dark selektiv gezüchteten Mäusen. Suchtbiologie 20 (1): 80-90.